Wissenswertes über Motortuning

 

 

 

Die Optimierung bzw. Leistungssteigerung eines Motors kann in physikalischer Hinsicht oder via Änderung der werkseitig festgelegten Steuerparameter der elektronischen Motorsteuerung erfolgen.
 

Die  "klassische"  Methode der Leistungssteigerung erfolgt durch drei physikalische Grundprinzipien: 

 

- Erhöhung des Mitteldruckes, des Hubvolumens  und der Drehzahl- 

 

Formel Motorleistung       
                                    
                                                                                                                

P = Leistung (Motorleistung) in KW*
M = Drehmoment (Motordrehmoment) in Nm                                           
n = Drehzahl (Motordrehzahl) in 1/min  

 

*Die Umrechnung in PS erfolgt per Division der KW durch 0.7355

Die zweite Variante wird als sogenanntes "Chiptuning"  bezeichnet und basiert auf der werkseitigen Herstellersoftware.

In der Regel sind alle Informationen als Datensätze auf einem nonvolatile Speicher abgelegt. Hierbei wird von einem sogenannten mehrdimensionalen Kennfeld gesprochen.

Die Herausforderung des  "Chiptunings"   besteht darin, alle relevanten Daten, welche für die Steuerung und Regelung des Motors zuständig sind, auf eine modifizierte Weise miteinander, zu vernetzen.

Unter Berücksichtigung dieser Parameter und den fest gespeicherten Informationen können die Ausgabeparameter bestimmt werden.

Diese sind in erster Linie Einspritzzeitpunkt, Einspritzmenge und ggf. Zündzeitpunkt für jeden Zylinder.
Jeder Verbrennungsmotor, der über eine elektronische Motorsteuerung verfügt, kann per Chiptuning modifiziert bzw optimiert werden.

Analog zur Leistungssteigerung kann durch "Eco-Tuning"  der Kraftstoffverbrauch minimiert werden.

Deshalb sollten Sie Ihr Fahrzeug stets von einer qualifizierten KFZ-Werksatt optimieren lassen. So wird die Haltbarkeit und Lebensdauer Ihres Motors und Antriebes, die des Serienwertes entsprechen.